Allgemeines über Pisarovina

Die Gemeinde Pisarovina erstreckt sich über eine Fläche von 142 Quadratkilometern und hat etwa 3678 Einwohner. Das Zentrum der Gemeinde ist der Ort Pisarovina. Pisarovina liegt zwischen dem Gebirge Vukomeričke Gorice, dem Fluss Kupa und dem Wald Draganićke šume an einer Regionalstraße 27 km von Jastrebarsko und 25 km von Zagreb entfernt. Zu der Gemeinde gehören die Orte: Bratina, Bregana Pisarovinska, Donja Kupčina, Dvoranci, Gorica Jamnička, Lijevo Sredičko, Lučelnica, Pisarovina, Podgorje Jamničko, Selsko Brdo, Topolovec Pisarovinski und Velika Jamnička.

Die malerische Landschaft von Pisarovina ist voll von Ebenen und Hügeln, geschmückt mit alten Eichenwäldern und Hainen, sowie von gewundenen Flüssen, die in Richtung des klaren Flusses Kupa absteigen und das Auge jedes Reisenden entzücken. Das ist ein Gebiet, das sowohl mit seiner Pracht und Vielfalt als auch mit seiner Zahmheit begeistert. Der große Freiraum hat zahlreiche Zagreber angelockt, gerade hier ihre Ferienhäuser zu errichten. Entlang des sauberen und warmen Flusses Kupa sind kleine Sandstrände zu finden, die Schwimmer und Wochenendausflügler herlocken. Der Fluss Kupa zieht auch viele Angler an, die hier Karpfen, Graskarpfen, Döbel, Schleie, Welse, Hechte und Zander fangen können. Das Angeln können sie allerdings auch im Sportteich in Pisarovina genießen.

Geschichte

Die Teiche von Pisarovina entstanden 1918 auf dem Sumpfland zwischen Pisarovina und Donja Kupčina auf einer Fläche von 130 ha. Die Teiche wurden von Gefangenen aus dem Ersten Weltkrieg gebaut. Eigentümerin der Teiche war eine Gräfin aus Italien und die Reste ihres Guts und der Sommerresidenz befinden sich an der Straße nicht weit von den Teichen entfernt, sind aber heute leider in einem schlechten Zustand.

Es gibt eine Legende über die Entstehung von Pisarovina. Dieser Legende zufolge stand an der Stelle des heutigen Pisarovina ein gräfliches Gut, was auch ein historischer Fakt ist. In diesem lebte die Gräfin Sara, die schwer erkrankt war. Um das Gut gab es zahlreiche Weinberge und Sara trank wahrscheinlich gerne Wein. Ihr Gesinde bot ihr am Krankenbett Wein an und sagte: „Pij Saro vina!” (Trink,Sara, Wein!). Daher stammt der Legende nach der Name Pisarovina.

Wahre historische Daten zeugen davon, dass Pisarovina eine Siedlung ist, die zur Zeit des Frühfeudalismus, irgendwann im 13. Jh. entstanden ist. Das Zentrum dieses Gebiets war Jamnica als Pfarrei und Hauptsiedlung, während Pisarovina Teil eines Herrenguts war. Demzufolge wurde Pisarovina erst bei der Entwicklung des Frühkapitalismus geformt und dann von der Österreichisch-Ungarischen Monarchie angenommen.

Das Hydronym Pezariewo aus dem Jahr 1328 ist die erste (bis heute gefundene) Erwähnung der Siedlung, die wir heute unter dem Namen Pisarovina kennen.

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